Innovative Technologien zur Oberflächenstrukturierung

Mit unseren innovativen Technologien entwickeln wir für unsere Kunden die ideale Oberfläche – kompetent, kostengünstig und zeitsparend. Moderne Verfahren des Prototypenmodellings erlauben eine exakte und schnelle Bewertung und Auswahl der passenden Oberflächenstruktur. Auf Basis von natürlichen oder künstlichen Mustern verwirklichen wir die unterschiedlichsten Designideen für Sie.

Lasertechnik

Grenzenlose Vielfalt

Haptisch und optisch ansprechende Oberflächen für nahezu alle Arten von Kunststoffprodukten: Bei dem innovativen 5-Achs-LaserTec-Verfahren von Eschmann Textures trägt ein Laserstrahl Schicht für Schicht von der Werkzeugoberfläche einer Kunststoffspritzgussform ab. So entstehen stufenweise plastische Strukturen – von komplexen architektonischen oder geometrischen Mustern bis hin zu textilen, natürlichen Mustern und Feinstrukturen. Das Verfahren eignet sich auch für die Herstellung funktionaler Oberflächen, um beispielsweise Lichtreflexion, Friktion oder Aerodynamik zu erzielen.

Unser Team von Spezialisten realisiert in kürzester Zeit Texturen, Gravuren, Mikrostrukturen, Markierungen und Beschriftungen von 2D- bis hin zu komplexen 3D-Geometrien.

Unser Lasertechnologiezentrum an unserem Standort in Wiehl kann Werkzeuge bis 20 Tonnen Gewicht bearbeiten. Auch an unseren Standorten in Frankreich (Viry) und Grossbritannien (Glossop) sowie weltweit mit ausgesuchten Projektpartnern bieten wir Lasertechnologie für Sie an.

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LaserTec: Auf einen Blick

  • durchgängig digitale Prozesskette mit hoher Wiederholgenauigkeit
  • realistische 3D-Bauteilstrukturierung (Mapping) im Dialog mit dem Anwender für eine optimale Strukturausrichtung
  • nahezu grenzenlose Designfreiheit
  • direktes Lasern von komplexen 3D-Strukturen
  • Kombination von Lasern und Ätzen
  • geeignet für Stähle, Aluminium und – mit Einschränkungen – Elektrodenwerkstoffe (Kupfer, Grafit, Wolfram)
  • ideal auch für technische Anwendungen wie Rippen, Waben und feinste Beschriftungen
  • hochgenaue 5-Achs-Bearbeitung mit Faserlaser

Hier gelangen Sie zu unseren FAQs zum Thema Lasertechnik

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Hier können Sie sich das Laserdatenblatt herunterladen

5-Achs-Faserlaser P 4000 U: Spitzentechnologie in neuen Dimensionen

  • gepulster Ytterbium-Faserlaser bis 20 Tonnen Werkstückgewicht
  • sehr großer Arbeitsraum für Werkstücke mit großen Abmessungen
  • weitere Laseranlagen der Baureihe P von GF Machining Solutions

LaserTec: Der Bearbeitungsprozess

  1. Inspiration
    Designfreiheit durch Grafikentwicklung oder durch Scannen von Vorlagen und Darstellung in Graustufen.
  2. Die Basis – Ihre Werkzeugdaten
    Identifikation der Strukturbereiche auf Basis finaler Werkzeugdaten (.igs. /.stp / .catia)
  3. „Chess Board“ Checker
    Identifikation von Oberflächenfehlern und Optimierung der Struktur hinsichtlich Größe und Verlauf als Basis für das 3D-Rendering
  4. 3D-Rendering – der virtuelle Teil
    Entscheidungshilfe für den Endverwender durch realitätsnahe Grafikdarstellung – auch mit farblichen Abstufungen und Schattierungen möglich.
  5. Werkzeugmapping – los geht´s
    Negativstruktur basierend auf Kundenfreigabe als Basis für den Laserprozess. Strukturen können, abhängig von der jeweiligen Anforderung, auch positiv gelasert werden.
  6. Bis zum Ergebnis...
    Bearbeitungssimulation nach dem Einrichten des Werkzeuges und 5-Achsen Bearbeitung.

Wir beraten Sie gerne.

Direkt Lasern

Komplexe technische, geometrische Strukturen werden für eine optimierte Haptik oder Ästhetik auf Basis von Graustufen direkt gelasert.

Je mehr Bearbeitungsstufen, desto plastischer die Struktur.

Lasern + Ätzen

Grafik wird in Lack gelasert und konventionell geätzt.

„Fit to Form“: Ausrichtung der Struktur und Optimierung von Eigenschaften über die komplette Formkontur im Dialog mit dem Kunden möglich.

 

 

Laser „Lite“

Mattglanz-Effekte werden durch die Kombination von Hochglanz und Feinstrukturen erreicht.

Tiefeneffekte lassen sich auch bei geringen Strukturrauheitswerten erzielen.

 

 

Laser „Brand“

Mikrodekoration von Werkzeugen: Fein(st)strukturen, Logos und Beschriftungen, technische Strukturen und mehr.

Auch für funktionale Oberflächen.

 

Keramiktechnologien

Cera-Shibo: Geht nicht – gibt‘s nicht

Größere Designvielfalt für Kunststoff-Spritzguss: Mit Cera-Shibo bietet Eschmann Textures ein innovatives Beschichtungsverfahren, mit der unterschiedliche Designs aus demselben Werkzeug hergestellt werden können. Bei herkömmlichen Bearbeitungsmethoden legt das Werkzeug die Struktur fest. Anders bei Cera-Shibo: Durch eine hitzebeständige und nahezu verschleißfeste Keramikschicht auf der Werkzeugoberfläche können Kunststoffteile in verschiedensten Optiken erzeugt werden – eine völlig neue Designflexibilität für erweiterte Gestaltungsspielräume. Die Strukturinformation liegt bei CeraShibo in der Keramikschicht.

Mit Cera-Shibo sind Anwender in der Lage, eine nahezu unbegrenzte Bandbreite an Produkten mit individuellen Oberflächenstrukturen zu veredeln. Das keramische Verfahren ermöglicht eine originalgetreue Designwiedergabe bei unerreicht kurzer Reproduktionszeit. Cera-Shibo kann jederzeit rückstandsfrei aus dem Werkzeug entfernt und wieder neu aufgebracht werden, ohne dass zusätzliche Polierarbeiten, Wandstärkenänderungen oder Ähnliches notwendig wären.

Anwendungen:

  • Individualdesign bis Kleinserie
  • Physikalisches Schäumen (MuCell)
  • InMouldGraining (IMG)
  • Blasformen
  • SiliconAbformwerkzeuge
  • PU-Schäumwerkzeuge
  • Verarbeitung expandierter Polypropylene (EPP)
  • Kunststoffspritzguss (u.a. Polypropylene, PU etc.)

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Cera-Mat: Sicht- und spürbare Eleganz

Cera-Mat ist ein flexibles Beschichtungsverfahren, mit welchem mikroporöse Keramikpartikel auf Oberflächen aufgetragen werden. Es ermöglicht deutlich reduzierte Glanzgrade bis nahezu Lackanmutung – ohne dass es die Grundstruktur von Oberflächen verändert. Es ergänzt oder ersetzt herkömmliche Prozesse zur Reduzierung von Glanzgrad, z.B. Eschmann Textures MatDown. Cera-Mat-beschichtete Werkzeuge lassen sich einfach mittels eines VCI-Pulvers gegen Korrosion schützen. Mit Cera-Mat entstehen elegante Produktoberflächen, die sofort hochwertig und edel erscheinen.

Eigenschaften und Vorteile:

  • Erstausrüstung oder Optimierung nahezu aller Werkzeugabmessungen
  • kurze Bearbeitungszeiten
  • geeignet für geringe Schichtstärken und geringe Entformschrägen
  • keine thermische Beeinträchtigung von Werkzeugstählen aufgrund der niedrigen Beschichtungstemperatur
  • flexible Anpassung an kunststoffbezogene Anforderungen, auch abgestufte Schichtübergänge sind möglich.
  • geeignet für die gängigsten Reinigungsmittel und einfach zu entfernen, damit sind Reparaturen nahezu ohne Einschränkungen möglich.

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Cera-Coat: Designvielfalt und Bauteiloptimierung

Das Verfahren für technische Anwendungen oder flexible Oberflächengestaltung basiert auf der Cera-Shibo-Technologie von Eschmann Textures. Bei Temperierung unter konstanten und kontrollierten Bedingungen in einem Ofen bildet Cera-Coat seine spezifischen Eigenschaften mit hoher Zugfestigkeit aus. Cera-Coat ermöglicht B-Surface Beschichtungen, um z.B. Wandstärken oder Rippenkonturen anzupassen oder Füll- und Wärmeleiteigenschaften zu verbessern.

Spart Kosten – an der richtigen Stelle.

Eigenschaften und Vorteile:

  • Cera-Coat ist polierfähig (auch für HGL-Polituren)
  • Mechanische Bearbeitung möglich (z.B. Fräsen, Schleifen, Bohren)
  • flexibel, auch für Schichtstärken oberhalb 300 μm oder für die Beschichtung von Guss- oder gesinterten Werkstoffen
  • kurze Bearbeitungszeiten
  • keine thermische Beeinträchtigung von Werkzeugstählen aufgrund der niedrigen Beschichtungstemperatur
  • Werkzeuge können jederzeit wieder in den Urzustand versetzt werden
  • flexibles Änderungsmanagement (z.B. nachträgliche Rippenverstärkungen) und flexible Reparaturen bei Schichtbeschädigungen möglich
  • Verbesserung des Formfüllverhaltens und der Oberflächenanmutung von Kunststoffartikeln (abhängig von Schichtstärken und Anwendung auf fester/beweglicher Werkzeugseite)
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Ätztechnik

Kompetenz durch jahrzehntelange Erfahrung

Ätztechnik ist ein traditioneller, rein handwerklicher Prozess, um Strukturen durch chemische Reaktion auf metallische Oberflächen aufzubringen. Zum Einsatz kommt diese Technologie insbesondere bei der Weiterbearbeitung beziehungsweise Veredelung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen aus Stahl oder einzelnen NE-Metallen. Handwerkliches Geschick, jahrzehntelange Erfahrung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie sind Garanten dafür, dass die Anforderungen der Kunden an Design und Funktionalität erfüllt werden.

Unsere Kunden können aus einer breiten Musterpalette auswählen oder auf deren Basis individuelle Strukturen weiterentwickeln. Mit einer stetig wachsenden Entwicklungsabteilung unterstützen wir Ihre Ideen – vom ersten Entwurf bis zur Realisierung. Während des Herstellungsprozesses visualisieren Prototypen oder Urmuster die Oberflächenstrukturen.

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Ätztechnik: Auf einen Blick

  • hervorragend geeignet für große Flächen und einfache Geometrien
  • Abtrag von Material durch chemische Reaktion (Säuren auf metallischen Oberflächen), exakte Abdeckung der nicht zu ätzenden Bereiche
  • auch mehrere Ätzgänge (multilayer) durchführbar
  • stark abhängig vom eingesetzten Werkstoff (Stahl) und der Formkontur
  • exakt definierte Strukturbegrenzungen im Werkzeug erforderlich
  • setzt Oberflächenpolituren von min. 320er Strich voraus
  • fertigungsbedingte Toleranzen von bis zu +/- 10 µm
  • weltweit verfügbar

Hier gelangen Sie zu unseren FAQs zum Thema Ätztechnik

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Ätztechnik: Der Bearbeitungsprozess

  1. Kundenberatung
    Am Anfang steht die Beratung zur Klärung des Aussehens und der Haptik für die perfekte Oberfläche. Unser Designteam entwickelt Strukturen nach Kundenwunsch und empfiehlt hierfür den jeweils wirtschaftlichsten Produktionsprozess.
  2. Digitale Überarbeitung
    Das gewünschte Design wird von Grafikern/innen digital überarbeitet.
  3. Foliendruck
    Die flexible Trägerfolie wird nach der Designüberarbeitung mit säurebeständiger Tinte bedruckt.
  4. Folienauftragung
    Von der Folie wird das gedruckte Design auf einen Stahleinsatz übertragen.
  5. Säurebad
    Der Einsatz wird für eine vorgegebene Zeit in ein Säurebad gegeben. Die Säure greift nur dort an, wo sich keine Tinte befindet. Anschließend wird der Stahleinsatz durch Sandstrahlen gereinigt.
  6. Überprüfung
    Das erste Ergebnis wird abgeformt und optisch bewertet…
  7. Vermessung
    …sowie optisch vermessen.
  8. Werkstückreinigung
    Entspricht die erstellte Musterstruktur dem Kundenwunsch, können die Werkzeuge bearbeitet werden.
  9. Maskierung
    Mit Speziallack werden die Bereiche geschützt, die nicht bearbeitet werden sollen – die sogenannte Maskierung.
  10. Nachbearbeitung der Maskierung
    Ränder und Details der Maskierung müssen sorgfältig nachbearbeitet werden.
  11. Retusche
    Verzüge, Ansätze und ähnliches werden sorgfältig retuschiert.
  12. Säurebad
    Anschließend kommt die fertig retuschierte Form für eine vorgegebene Zeit in ein Säurebad. Nach der Säureeinwirkung wird das Werkzeug durch Sandstrahlen gereinigt.
  13. Entnahme eines Abdrucks zur Überprüfung
    Mit dem ersten Abdruck erfolgt eine erste Prüfung der Struktur.
  14. Überprüfung
    Danach erfolgt die Sichtkontrolle…
  15. Vermessung
    …und eine optische Vermessung.
  16. Kontrolle Glanzgrad
    Zum Abschluss wird der Glanzgrad überprüft.

Wir beraten Sie gerne.

Werkstoffkompetenz

Der richtige Werkstoff entscheidet über die Qualität

Für ein perfektes Narbergebnis ist die Auswahl des Stahls entscheidend. Ausschließlich narbungsgeeignete Stähle sollten hier zum Einsatz kommen. Dabei kommt es auf die Vorbearbeitung und Wärmebehandlung des Stahls an: Ein hoher oxydischer und sulfidischer Reinheitsgrad, die Minimierung von Stahlschädlingen, eine gleichmäßige, feine Gefügeausbildung sowie geringe Seigerungen im Stahl führen zu optimalen Resultaten.

Werden Kunststoffteile zusammengefügt, müssen alle dazu benötigten Formen aus dem gleichen Werkstoff mit dem gleichen Wärmebehandlungsverfahren gefertigt werden. Dies reduziert das Risiko von Abweichungen bei Glanzgrad, Narbtiefe und -ausfall.

Wir beraten Sie gerne!

Erstklassiger Kunststoffformenstahl von EschmannStahl

Die optimale Werkstoffauswahl aus einer breiten Angebotspalette bietet unsere Schwestergesellschaft EschmannStahl GmbH & Co. KG mit ihrem über Jahrzehnte gewachsenen Branchen-Know-how in der Belieferung des Werkzeug- und Formenbaus.

Nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ bietet EschmannStahl auch viele Dienstleistungen rund um den Werkstoff Stahl.

ESCHMANNSTAHL – unsere Best Performer
ES Aktuell 1200

Hervorragende Narbeigenschaften
über den gesamten
Querschnitt

  • sehr hohe Wärmeleitfähigkeit
  • sehr hohe Zähigkeit
  • vorvergütet bis zu 1200 N/mm²
ES Primus

Für mehr Produktionssicherheit und höhere Standzeiten

  • höhere Zähigkeit
  • bessere Wärmeleitfähigkeit
  • Erhöhung der Verschleißfestigkeit
    durch Härtesteigerung
  • gute Zerspanbarkeit
  • durch ein spezielles Härteverfahren ist ein isotropes Gefüge möglich
  • im Vergleich zu ES Aktuell 1200 abweichendes Narbverhalten bedingt durch Materialeigenschaften
ES Atlas 42

Sonderwerkstoff der Extraklasse

  • beste Polierfähigkeit
  • hohe Zähigkeit für lange Standzeiten
  • gute Verschleißfestigkeit
  • gleichmässige Durchvergütung
  • hohe Narbsicherheit
  • höhere Wärmeleitfähigkeit
ES Multiform SL

Erstklassig, vielseitig,
hochwertig – ein
Multitalent für alle
Bereiche!

  • homogene Eigenschaften über
    den gesamten Querschnitt
  • hohe Narbfähigkeit

Das gesamte Leistungspaket finden Sie unter: www.eschmannstahl.de/de/product-category/kunststoffformenstahl/

 

KONTAKT

Eschmann Textures International GmbH
Dieringhauser Straße 159
51645 Gummersbach

Tel. +49 22 61 / 98 99 0

info@eschmanntextures.de